Zurück zur Zukunft - wie wir uns angesichts paralysierender Gegenwartskrisen als Gesellschaft und persönlich die Zukunft vorstellen wollen

Statt am „Ende der Geschichte“ (Francis Fukuyama) stehen wir wohl eher am Anfang einer neuen.

Die Erfahrung vielfältiger gegenwärtiger Krisen mit dem Gefühl, nicht mehr zu wissen, wie es weitergehen kann, war bereits im 26. Euskirchener Gespräch durch Erkenntnisse aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen thematisiert worden.

Im 27. Gespräch am 13.11.2024 sollen soziologisch und psychiatrisch Perspektiven entwickelt werden, mit denen die Zukunft eingeholt werden kann.

Was angesichts der Polykrisen bevorsteht, „verlangt, dass die Menschen mit einer gewissen Entschiedenheit für sich und das, was künftig wichtig wird, einstehen“ – so Heinz Bude.

Um zu entscheiden, was wichtig ist, ist eine Klärung, wie wir uns als Menschen verstehen wollen, Voraussetzung. Thomas Fuchs wird uns dazu mit einem Plädoyer für einen neuen, verkörperten Humanismus Auskunft geben.

Prof. Dr. Phil. Heinz Bude ist Professor für Makrosoziologie (i.R.) der Universität Kassel
Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs ist Karl-Jaspers-Professor für philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg.

13.11.2024, 19 bis 21 Uhr
Marienschule Euskirchen

Eintritt frei
Eine Anmeldung ist gewünscht, aber nicht erforderlich.